Sonntag, 15. Juni 2014

Stadt // Land // Arbeiten

Ob Stadt, ob Land, was zu Essen muss auf den Tisch, die Brut will gefüttert sein und dazu muss frau Geld verdienen gehen... und wie das so klappt (oder auch nicht so sehr) erzählen wie immer Anna und Laura.

Ich habe viel darüber nachgedacht, ob es überhaupt einen Unterschied zwischen Land und Stadt gibt, wenn es um das Thema Arbeiten geht. Natürlich gibt es Berufe, die sich nicht überall ausüben lassen. Ein Bauer würde in der Stadt wohl nur schwierig einen Acker bewirtschaften können und ein Investmentbanker würde sich in der Dorfsparkasse wohl eher fehl am Platze fühlen. Aber es gibt auch in Berlin Imker und auch auf dem Lande hier gibt es Softwareentwickler... Vielleicht kann man gar nicht so pauschal einen Unterschied ausmachen. Gearbeitet wird überall. Für den einen gibt es in der Stadt mehr Möglichkeit und für den anderen auf dem Lande. Und so möchte ich heute mal von meiner persönlichen Arbeitswelt erzählen...
Von meiner Ausbildung her habe ich ein Diplom in Innenarchitektur und einen Master an der Kunstakademie im Bereich Architektur absolviert. Gearbeitet habe ich dann in Berlin, ähnlich wie Anna, eher in einem Patchworksystem. Ich habe für eine Firma Ausstellungen konzipiert, mit Freunden ein kleines Architekturbüro betrieben und eigene Projekte umgesetzt... und irgendwann war ich dann auch noch Mama.
Aber auch nach dem Umzug auf´s Land hat sich mein Patchworksystem nicht geändert.
Ich arbeite nun mit einem Schwager zusammen. Wir betreiben ein kleines Möbelgeschäft und ein Innenarchitekturbüro und natürlich bin ich immer noch Mama.
Was ich an meiner Arbeit mag ist die Vielseitigkeit. Vormittags kümmere ich mich um den Laden, mache Entwürfe, spreche mit Kunden, erledige Büroarbeit, ... und Nachmittags wird gespielt und gebastelt, ich treffe andere Mütter, gehe zum Kinderturnen, putze, koche, kaufe ein... usw. Ich denke viele Mamas haben solch einen Alltag. Und auch wenn man abends platt ist, macht es auch eine Menge Spaß. Für mich ist es die Balance aus Arbeiten und Familie, die mich erfüllt. Ich brauche beides und ich bin froh, dass ich beides so ausleben kann. Da hat sich auch nach unserem Umzug auf´s Land nichts daran geändert.
Geändert haben sich vielleicht meine Fahrzeiten. Anders als in der Stadt, in der ich immer von Büro zu Büro getingelt bin und durch ganz Berlin „reisen“ muss, gehe ich auf dem Land zu Fuß zur Arbeit. Das ist lustigerweise genau andersrum als beim Thema Einkaufen letzen Monat.






Mittwoch, 11. Juni 2014

Mmmh...



... die ersten Himbeeren sind reif! :)

Mittwoch, 4. Juni 2014

Frisch umgetopft






Draußen regnet es.
Der Garten tankt Wasser.
Zeit sich um die kleinen Freunde hier drinnen zu kümmern.

Samstag, 24. Mai 2014

Samstagskaffee



Rhabarber-Rhabarber

Sonntag, 18. Mai 2014

Stadt // Land // Einkaufen

Stadt // Land // Einkaufen



Es ist wieder Zeit für eine neue Runde Stadt // Land // +.  Und wie immer schreiben hier Anna aus der Stadt und Laura vom Leben auf dem Lande. Legen wir los!
Ich muss schon zugeben, dass sich beim Thema Einkaufen seit meinem Umzug aufs Land  einiges in meinem Leben geändert hat. Ich bin keine Shoppingqueen, aber ich bin immer gerne durch Berlin gebummelt, habe mich von den tollen Läden dort in ihren Bann ziehen lassen oder habe einen „Schaufensterinspirationsspaziergang“ gemacht. (Das konnte man herrlich mit Kinderwagen praktizieren :) )  Das hat mir hier anfangs auch sehr gefehlt und darauf freue ich mich immer bei meinen jetzigen Berlinbesuchen.
Was das tägliche Leben betrifft, habe ich hier aber alles was ich brauche. Einen Supermarkt, kleine Fachgeschäfte, regionale Produkte direkt vom Hersteller und einen winzigen aber schönen Wochenmarkt. Und natürlich nicht zu vergessen das Onlineshopping. Ich denke, das Internet hat das Landleben um vieles einfacher gemacht, da man sich so viel Zeit im Auto (z.B. auf der Suche nach DEM Bioschnuller) ersparen kann.



Ein Bauernladen mit "Kasse des Vertrauens" - Das findet man eher auf dem Land

Möchte ich jedoch Bummeln gehen, muss ich mich ins Auto setzen und in die nächst größere Stadt fahren. Dieses Schlendern ist also nicht mehr Bestandteil meines Alltags, sondern hat mehr Eventcharakter bekommen.
Und so habe ich insgesamt auch nicht das Gefühl, dass mir hier irgendetwas fehlt, ich muss mich einfach nur organisieren und meine Einkäufe planen.
In Berlin bin ich immer losgezogen, wenn mir etwas gefehlt hat. Hier kann ich z.B. nicht wegen jeder Windelpackung 20km zum nächsten DM fahren, sondern mache alle paar Wochen einen Großeinkauf.

Mein Resume: Auch auf dem Land fehlt es einem Dank Auto und Internet an nichts... Außer an Spontaneität!

Mittwoch, 14. Mai 2014

Bald ist Sommer...



Die ersten Sträußchen aus meinem wilden Blumenbeet... Der Sommer ist bald da!

Samstag, 3. Mai 2014

Samstagskaffee


Samstagskaffee und dazu ein frisch gebackener Marmorkuchen...

Erinnerungen an Samstage, an denen die Knie grüne Flecken hatten, 
die Füße den Stuhl runterbaumelten und beim Lachen die Krümel aus dem Mund vielen...

Und wie immer gibt es noch mehr Samstagskaffee hier...